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Frau mit Handy

Was macht einen guten Handytarif heute aus?

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Wer sich vor circa zehn Jahren ein Handy kaufte, wurde in der Regel mit einigen wenigen Tarifen konfrontiert. Hier fiel es oft leicht, sich zu entscheiden, nachdem das eigene Telefonverhalten kurz hinterfragt und analysiert wurde. Heute ist die Situation jedoch eine andere. Den Nutzer erwartet ein regelrechter Tarifdschungel, der es schwer macht, den jeweiligen Favoriten ausfindig zu machen. Doch mit ein wenig Geduld ist es gar nicht so schwer, den Durchblick zu behalten.

Frau hält Smartphone am Kaffeetisch

Wer sich für den passenden Handytarif entscheidet, kann viel Geld sparen. Bildquelle: GaudiLab – 379989589 / Shutterstock.com

Nach wie vor wichtig: der Tarif muss zu den Nutzungsgewohnheiten passen!

… und genau deswegen ist es unerlässlich, die einzelnen Tarifoptionen im Vorfeld miteinander zu vergleichen. Ansonsten könnte es sein, dass der Kunde im Endeffekt deutlich mehr zahlt als er eigentlich müsste.

Am besten bietet der Tarif selbstverständlich auch genau die Extras, die gebraucht werden. Ansonsten zahlt der Kunde für Leistungen, die er nicht nutzt. Doch welche Faktoren sind mit Hinblick auf das eigene Nutzerverhalten eigentlich wichtig? Unter anderem ist der passende Vertrag bzw. Tarif von

  • der allgemeinen Häufigkeit des Telefonierens
  • dem eventuellen Telefonieren in andere Netze
  • der Dauer der einzelnen Gespräche
  • der etwaigen Nutzung von SMS und Internet
  • und der individuellen Surfdauer

abhängig. Wer sein eigenes Telefon- und SMS-Verhalten anhand der genannten Punkte hinterfragt, erkennt auch beispielsweise schnell, ob es sich lohnen kann, einen Tarif mit Gratisminuten oder Flatrates zu nutzen. In vielen Fällen ist hierbei auch der Abschluss einer Allnet-Flat interessant.

Im Laufe der Jahre sind jedoch auch gerade die Freiminuten-Tarife noch individueller geworden. Hier haben die Kunden die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Paketen mit einer unterschiedlichen Anzahl an Minuten zu entscheiden. Weiterhin ist es dann auch wieder möglich, mit besagten Paketen auf der einen Seite, Flatrates auf der anderen Seite zu ergänzen und damit ein „individuelles Gesamtpaket“ zu schnüren.

Weitere Gestaltungsoptionen für Flatrates

Flatrates sind jedoch ebenfalls weitaus flexibler als es den Anschein haben mag. So hat der Kunde die Möglichkeit, sich zwischen einer allgemeinen Flatrate oder Flatrates, die sich lediglich auf bestimmte Netze beziehen.

Die klassische Allnet-Flatrate wird in diesem Zusammenhang jedoch immer beliebter. Vor allem dann, wenn der Nutzer vollkommen kostentransparent und flexibel bleiben möchte, lohnt es sich, den monatlichen Fixpreis in Anspruch zu nehmen, um im Nachhinein zu wissen, wie hoch die Rechnungen im Detail ausfallen. Eine solche Flat erleichtert -nicht nur im geschäftlichen Bereich- die Planung ungemein.

SMS – Flat oder Paket? Internet – Datenvolumen!

Auch im Zusammenhang mit SMS ist eine Abrechnung über Flat oder Paket mittlerweile zum Standard geworden.

In einer Zeit jedoch, in der die meisten Geräte surfen können, ist auch das mobile Internet zu einem wichtigen Faktor geworden. Auch hier greift eine Flatrate, die dann jedoch durch weitere Faktoren individualisiert wird. So spielt hier nicht nur das benötigte Datenvolumen, sondern auch gegebenenfalls eine Datenautomatik eine Rolle. In diesem Zusammenhang unterscheiden sich die einzelnen Anbieter dahingehend, wie verfahren wird, wenn das entsprechende Volumen aufgebraucht ist.

Weniger modern ist aktuell die Verlangsamung der Geschwindigkeit nach dem Aufbrauchen des eigenen Datenguthabens. Weitaus verbreiteter ist es, zum ursprünglichen Vertrag mehr Volumen hinzuzufügen. Welche Preise hier veranschlagt werden, ist dann selbstverständlich wiederum vom Anbieter und dem entsprechenden Tarif abhängig.

Das Geschäftshandy und die Flatrate – wann lohnt sich der „Freifahrtschein“?

Im Allgemeinen gilt: wer wissen möchte, wie hoch seine Rechnungen am Monatsende (zumindest mit Hinblick auf Telefonie) ausfallen, entscheidet sich für eine Allnet-Flat. Doch ist dies wirklich auch immer sinnvoll? Immerhin wäre es möglich, dass es für den Nutzer günstiger wäre, eine andere Tarifvariante zu wählen.

Die Allnet Flat ist vor allem dann eine attraktive Alternative, wenn

  • der Nutzer jedem Tag telefoniert
  • in verschiedene Netze telefoniert wird
  • sich die Gespräche unter anderem durch eine lange Dauer auszeichnen.

Vor allem in vielen Unternehmen gehört die Allnet Flat daher zum Standard. Mitarbeiter, Abteilungsleiter und Co. möchten sich keine Gedanken darüber machen, ob sie mit einem Anruf beim Kunden gerade ihr Telefonbudget „sprengen“. Ein weiterer Vorteil: gerade für so genannte „Vieltelefonierer“ handelt es sich bei dieser Form der Flatrate nicht nur um eine praktische, sondern auch um eine vergleichsweise günstige Alternative.

Das teilweise wirklich teure Extra im Zusammenhang mit Flatrates ist jedoch in vielen Fällen die Surfflatrate. Hier gilt: wer mobil und flexibel bleiben möchte, ohne dabei beispielsweise auf eine angenehme Surfgeschwindigkeit verzichten zu müssen, zahlt mehr. Im Gegenzug belohnen einige Anbieter ihre Nutzer für den Abschluss einer Allnet Flat mit attraktiven Geschenken.

Die Alternative zu WhatsApp und dem Abrufen von Mails über das Handy ist und bleibt die schon erwähnte SMS. Besonders im privaten Bereich handelt es sich hierbei um eine Möglichkeit, die Internet-Flat ein wenig zu schonen. Teilweise kann hier Geld gespart werden, wenn auf eine Mischung aus SMS- und Netz-Flatrate gesetzt wird.

Fazit: Wann ist ein Handytarif nun „gut“?

Die Anzahl der Tarifoptionen macht einen Vergleich für den Verbraucher unumgänglich. Denn: den „besten“ Handytarif gibt es -entgegen vieler Werbeversprechen- nicht. Vielmehr ist es wichtig, das eigene Telefonverhalten zu hinterfragen, um herauszufinden, welches „Paket“ am besten zum Nutzer passt.

Doch worauf kommt es bei einem Handytarif Vergleich an? Erstmal ist es wichtig, dass einem alle Vertragsmöglichkeiten und jeder aktuelle Handytarif vorgelegt wird. Denn man kann nur Handytarife miteinander vergleichen, wenn man auch wirklich viel Auswahl hat.

Danach gilt es, sich im zweiten Schritt zu fragen:

  • Nutze ich das mobile Internet als Ersatz zur SMS oder umgekehrt?
  • Mit welchen Tarifen telefonieren meine Freunde? Muss ich oft in fremde Netze telefonieren?
  • Telefoniere ich so viel, dass eine Flatrate für mich in Frage kommt?

Fest steht jedoch selbstverständlich auch, dass sich das eigene Telefonverhalten schnell ändern kann. Die meisten Anbieter offerieren ihren Kunden daher die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Vertragsvarianten zu wechseln und sich an neue Situationen anzupassen. Weiterhin gehört es zum Service einiger Handytarifanbieter, das Telefonverhalten der Nutzer zu überprüfen und Tipps für neue, entsprechend passende Tarife zu geben.

Prepaid als Alternative?

Eine weitere Möglichkeit, die Kosten für das eigene Telefonvergnügen im Auge zu behalten, ist es, über eine Prepaid-Karte zu telefonieren. Hierbei ist es jedoch ebenso wichtig wie beim Vertrag, Minutenpreise, Ablaufdaten und Co. zu vergleichen. Vor allem jedoch dann, wenn der Nutzer sein eigenes Verhalten auf besonders realistische Weise überprüfen möchte, ist die Prepaid Variante das Mittel der Wahl. Sie umgeht eine langfristige Vertragsbindung und ist daher nach wie vor bei jungen Menschen sehr beliebt.

Bildquelle: GaudiLab – 379989589 / Shutterstock.com

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