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Apple iPad Air 2

Neues von Apple: iPad Air 2, iPad mini 3 und der jüngste iMac

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Apple hat mit dem iPad Air 2, dem iPad mini 3 und dem iMac mit Retina-Display die neue Generation von gleich drei neuen Geräten vorgestellt. Während die einen mit spannenden Innovationen beeindrucken, wurde bei anderen eher an den Feinheiten gefeilt.

Das iPad Air 2 – schnell, schlank und farbecht

Wäre das iPad Air 2 ein menschliches Model, müsste man sich ernsthafte Sorgen machen: Mit nur 6,1 Millimetern Dicke ist es noch einmal deutlich schlanker als der Vorgänger. Dem technischen Gerät aber steht diese Abnahme. Mit nur 444 Gramm in der LTE-Version und seinen vertraut abgerundeten Ecken ist es angenehm griffig und nicht zu schwer, um es mit einer Hand zu halten und mit der anderen zu bedienen. Es ist in Silber, Gold und Anthrazit (Spacegrau) erhältlich.

Der 9,7-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 2048×1536 Pixeln bei einer Pixeldichte von 264 ppi. Wer nun enttäuscht ist, dass dies keine Verbesserung im Gegensatz zum Bildschirm der dritten iPad-Generation bedeutet, kann aufatmen: Das Display ist auf neuartige Weise verarbeitet worden und hat eine reflexionshemmende Schutzschicht erhalten. Beide Faktoren tragen dazu bei, dass die Farben strahlender, natürlicher und kontrastreicher wiedergegeben werden und das Bild auch noch schräg von der Seite gut erkennbar ist.

Apple iPad Air 2

Apple iPad Air 2

Auch der A8X-Prozessor in Verbindung mit den 2 GB Arbeitsspeicher trägt zu einer erhöhten Grafikleistung bei: Auch bei zahlreichen gleichzeitig laufenden rechenintensiven Prozessen kommt es nicht zu Bildrucklern. Der Akku hält diese Verbesserungen klaglos aus und bietet weiterhin unverändert 10 Stunden Laufzeit bei in HD abgespielten Videos. Je nach Modell bietet das iPad Air 2 eine sehr gute Verbindung via WLAN-ac oder ist zusätzlich noch LTE-fähig mit bis zu 150 Mbit pro Sekunde. Die Kunden können sich außerdem entscheiden, ob sie ein Modell mit 16, 64 oder 128 Gigabyte Speicher bevorzugen.

Die Kamera bringt 8 Megapixel mit und erlaubt eine deutlich verbesserte Aufnahme in Zeitraffer und Zeitlupe. Die größere Blende lässt mehr Licht ein, und auch die Frontkamera für Videotelefonie und Selfies hat an Qualität gewonnen. Wie schon in die jüngeren iPhones wurde auch in das iPad Air 2 der Fingerabdruckscanner integriert, der es nicht nur erlaubt, das Tablet aus dem Ruhezustand zu wecken, sondern auch sensible Daten extra zu schützen. Seit Kurzem ist in den USA auch das damit verbundene Bezahlsystem Apple Pay angelaufen.

Wenig Innovation im iPad mini 3

Wer sich das iPad mini 3 zulegt, gibt sich auch in dieser Generation mit einem A7-Chip zufrieden. Auch an der Kamera hat sich im Gegensatz zum Vorgänger nichts verändert. Allerdings kommt jetzt auch im kleinen iPad der Fingerabdruckscanner zum Einsatz, sodass auch mit diesem Modell in den USA das Bezahlsystem Apple Pay genutzt werden kann.

Spannende Neuerung noch nicht in Deutschland

Eine Neuerung, die beide iPad-Modelle für viele Kunden attraktiver machen dürfte, ist die sogenannte Apple SIM. Die hauseigene SIM-Karte des Konzerns soll es den Kunden ermöglichen, nach Belieben zwischen den Netzbetreibern hin- und herzuwechseln. So sind die Nutzer nicht mehr an einen bestimmten Provider gebunden. Diese Möglichkeit besteht zunächst in den USA und Großbritannien. Es wird gemunkelt, dass sie bislang für den deutschen Markt nicht einmal vorgeschlagen wurde. Trotzdem lohnt es sich, diese Entwicklung im Auge zu behalten.

Der bildgewaltige neue iMac

Der neue iMac ist der erste, der ein Retina-Display mitbringt. Der 27-Zoll-Bildschirm löst mit großzügigen 5120×2880 Pixeln auf und zeigt somit ein besseres Bild als Full-HD-Fernseher. Nach Angaben von Apple selbst handelt es sich weltweit um die höchste Auflösung überhaupt. Der Core-i5-Chip von Intel sorgt für extrem schnelle und flüssige Arbeitsabläufe, und die hochwertige LED-Beleuchtung verringert den Energieverbrauch trotz der Neuerungen um 30 Prozent im Gegensatz zum Vorgänger.

In enger Verbindung: iOS und OS X Yosemite

Für die neuen iPhones und iPads gibt es mit dem iOS8 jetzt ein von Grund auf modernisiertes Betriebssystem. Die Suchfunktion wurde verbessert, und der iMessenger bietet zahlreiche neue Möglichkeiten. Die Kamera-App bietet nun einen Selbstauslöser, und die Familienfreigabe umfasst auch eine Kindersicherung für Käufe im Internet. Die Privatsphäre ist besser geschützt, das Spracherkennungsprogramm reagiert schneller. „Handoff“ verbindet das Mobilgerät mit dem iMac, der das neue Betriebssystem OS X Yosemite benutzt: Problemlos können Aufgaben nun zwischen den Geräten verschoben und weitergeführt werden. Liegt das Telefon im Nebenzimmer, können Nutzer Anrufe auch auf dem iMac annehmen.

Fazit

Der qualitativ hochwertige Bildschirm und die deutlich verbesserte Arbeitsleistung machen das iPad Air 2 für viele Nutzer interessant. Da die Apple SIM hier noch keine Rolle spielt, ist wegen der raren Neuerungen auf dem iPad mini 3 nicht für jeden Nutzer das Aufrüsten auf die neueste Version notwendig. Der iMac hingegen besticht wie kein anderes Gerät durch die Bildwiedergabe. Das iPad Air 2 soll nach UVP ab 489 Euro, das iPad mini 3 ab 389 Euro und der neue iMac ab 2599 Euro in Deutschland erhältlich sein. Günstigere Angebote und iPad Air 2 Preise mit und ohne Vertrag sind wie immer  auf www.handypreisvergleich.de zu finden.

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