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Was muss man bei einer Handversicherung beachten?

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Wer ein aktuelles Smartphone bei einem der Tophersteller erwirbt, muss dafür nicht selten einige hundert Euro bezahlen. Wenn man dann noch dran denkt, dass ein Schadensfall ebenfalls schnell noch eine größere Summe kosten kann, dann ist der Wunsch natürlich groß, sich gegen alle Eventualitäten abzusichern. In diesen Fällen sollen Handyversicherungen zumindest die größten Schäden decken. Aber tun sie das wirklich?

Smartphone mit Displaybruch

Bildquelle: pixabay.com

Bei Handyversicherungen muss man genau hinsehen

Eines kann man gleich vorwegnehmen – die Rundum-Sorglos-Versicherung, die alle Schäden abdeckt, gibt es nicht. Dazu sind die Unterschiede zwischen den Policen einfach zu groß. Während in der einen Versicherung zum Beispiel ein Diebstahlschutz enthalten ist, besitzt ein anderer Vertrag diesen nicht. Bei einem dritten Vertrag kann wiederum ein Schutz vor Diebstahl enthalten sein, der allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen greift. Bereits an diesem einfachen Beispiel sieht man, das man vor dem Abschluss eines Vertrages sehr genau hinsehen muss, was in der Police enthalten ist.

Deshalb sollte der erste Blick dem Kleingedruckten gelten und diese sehr genau studiert werden. Denn hier werden oft die Schäden ausgenommen, von denen der Handybesitzer annimmt, dass diese durch die Versicherung gedeckt seien. Eine kurze Übersicht zeigt, was das Kleingedruckte alles beinhalten kann, was der Handybesitzer eigentlich voraussetzen würde:

  • Bedienfehler, defekte Kleinteile oder Virenbefall
  • Nässe, nur wenn das Smartphone ins Wasser gefallen ist und nicht bei Regen
  • Diebstahl wird nur in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr erstattet. (Nachtklausel) und wenn es in der Zeit an einem sicheren Ort untergebracht wird.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Selbstbeteiligungen machen die Versicherung unattraktiv

Viele Versicherungen erwarten bei der Regulierung eines Handyschadens, das sich der Besitzer an den Kosten beteiligt. In den meisten Fällen, laut Verbraucherzentralle, wird dabei eine Selbstbeteiligung von zehn bis zwanzig Prozent verlangt. Aber auch hier gilt, sich die Regeln des Versicherers genau anzuschauen. Andere Anbieter verzichten zwar auf eine Selbstbeteiligung, übernehmen den Schaden dann aber erst ab einer bestimmten Höhe.

Lohnt sich eine Handyversicherung überhaupt?

Auch wenn vieles dagegen sprechen mag, eine Handyversicherung lohnt sich dennoch. Man muss jedoch darauf achten, was in der Versicherung enthalten ist. Netzsieger bietet dazu einen guten Überblick über die derzeitigen Tarife und die Testsieger. Bei einem Vergleich sollte man folgende Punkte beachten:

  • welche Leistungen werden durch die Versicherung abgedeckt?
  • gibt es Schadensfälle, die unbedingt in der Versicherung enthalten sind?
  • welche Leistungen werden im Kleingedruckten ausgeschlossen?
  • muss im Schadensfall eine Selbstbeteiligung geleistet werde? Wenn ja, wie hoch ist diese?
  • wird für die Zeit der Reparatur ein Ersatzgerät gestellt?

Beachtet man diese Fragen bereits vor dem Abschluss der Handyversicherung, dann wird man auch das Produkt finden, was zu einem passt.

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