Preisvergleich für Handys mit und ohne Vertrag

Tethering

Beim Tethering gibt ein Smartphone seine mobile Internetverbindung an andere Geräte weiter. Das Handy wird damit zum mobilen Hotspot – ein Notebook, ein Tablet oder eine Spielkonsole gehen dann über dessen Mobilfunkverbindung ins Netz.

Drei Wege der Weitergabe

WLAN-Hotspot: Der übliche Weg. Das Handy spannt ein eigenes WLAN auf, in das sich mehrere Geräte gleichzeitig einwählen. Schnell und bequem, kostet aber am meisten Akku.

USB-Tethering: Handy und Notebook werden per Kabel verbunden. Das ist am stabilsten und am schnellsten, und das Handy wird währenddessen sogar geladen.

Bluetooth-Tethering: Sehr sparsam, aber langsam – nur für Mail und Textnachrichten sinnvoll.

So richten Sie den Hotspot ein

Android: Einstellungen → Netzwerk & Internet → Hotspot und Tethering → WLAN-Hotspot

iPhone: Einstellungen → Persönlicher Hotspot → "Zugriff für andere"

Vergeben Sie unbedingt ein eigenes, sicheres Passwort und stellen Sie die Verschlüsselung auf WPA2 oder WPA3. Ein offener Hotspot ist eine Einladung, Ihr Datenvolumen mitzuverbrauchen.

Erlaubt der Tarif das überhaupt?

Bei den allermeisten deutschen Tarifen ist Tethering heute ohne Aufpreis enthalten, das verbrauchte Volumen wird schlicht vom Inklusivvolumen abgezogen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Manche sehr günstigen Tarife, einige Prepaid-Angebote sowie bestimmte Auslandsoptionen schließen die Weitergabe aus oder begrenzen sie. Auch Zero-Rating-Optionen wie kostenloses Musik- oder Video-Streaming gelten meist nur auf dem Handy selbst, nicht über den Hotspot. Ein Blick in die Leistungsbeschreibung des Tarifs schafft Klarheit; in unserem Tarifvergleich lassen sich die Konditionen gegenüberstellen.

Datenvolumen im Blick behalten

Ein Notebook geht deutlich verschwenderischer mit Daten um als ein Handy: Windows-Updates, Cloud-Synchronisation und Videos in voller Auflösung fressen schnell mehrere Gigabyte. Sinnvolle Gegenmaßnahmen sind, die Verbindung in Windows als getaktete Verbindung zu markieren, automatische Updates zu pausieren und die Streaming-Qualität herunterzusetzen. Wer den Hotspot regelmäßig nutzt, sollte einen Tarif mit großem Volumen wählen – sonst greift schnell die Drosselung.

Akku schonen

Als Hotspot funkt das Handy dauerhaft in zwei Richtungen und wird warm. Für längere Sitzungen empfiehlt sich USB-Tethering oder eine Powerbank. Vergessen Sie außerdem nicht, den Hotspot danach wieder abzuschalten – die meisten Geräte tun das nach einigen Minuten ohne verbundenes Gerät automatisch.

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