Die IP68-Zertifizierung beschreibt, wie gut ein Gerät gegen Staub und Wasser geschützt ist. IP steht für Ingress Protection (Schutz gegen Eindringen), die beiden Ziffern stehen für zwei getrennt geprüfte Eigenschaften.
Zum Einordnen die anderen gebräuchlichen Stufen: IP53 schützt nur gegen Sprühwasser, IP67 erlaubt 30 Minuten in einem Meter Tiefe, und IP69K hält zusätzlich heißem Hochdruckwasser stand.
Salzwasser: Meerwasser greift Dichtungen und Kontakte an.
Chlorwasser, Seife, Kaffee, Limonade: alles, was Rückstände hinterlässt oder chemisch wirkt.
Wasserdruck durch Bewegung: Springen, Schwimmen oder ein Wasserstrahl erzeugen Drücke weit oberhalb der Prüfbedingungen.
Wasserdampf: Sauna und heiße Dusche sind für die Dichtungen ungünstiger als ein Tauchgang.
Welche Modelle nach IP68 zertifiziert sind, steht in den technischen Daten im Handyvergleich; besonders robuste Geräte finden Sie unter Outdoor-Handys.
Die erste Ziffer: Staub
Die 6 ist die höchste Stufe und bedeutet staubdicht: Es dringt überhaupt kein Staub ein. Zum Vergleich: Eine 5 an dieser Stelle würde nur bedeuten, dass Staub in unschädlicher Menge eindringen darf.Die zweite Ziffer: Wasser
Die 8 steht für dauerndes Untertauchen. Anders als bei den übrigen Stufen legt die Norm hier keine festen Bedingungen fest – Tiefe und Dauer bestimmt der Hersteller und muss sie angeben. Üblich sind bei Smartphones 1,5 Meter für 30 Minuten, bei einigen Modellen auch 6 Meter. Ein Blick ins Datenblatt lohnt sich also, denn IP68 ist nicht gleich IP68.Zum Einordnen die anderen gebräuchlichen Stufen: IP53 schützt nur gegen Sprühwasser, IP67 erlaubt 30 Minuten in einem Meter Tiefe, und IP69K hält zusätzlich heißem Hochdruckwasser stand.
Was IP68 nicht abdeckt
Geprüft wird mit klarem, ruhendem Süßwasser bei Zimmertemperatur. Nicht abgedeckt sind damit:Salzwasser: Meerwasser greift Dichtungen und Kontakte an.
Chlorwasser, Seife, Kaffee, Limonade: alles, was Rückstände hinterlässt oder chemisch wirkt.
Wasserdruck durch Bewegung: Springen, Schwimmen oder ein Wasserstrahl erzeugen Drücke weit oberhalb der Prüfbedingungen.
Wasserdampf: Sauna und heiße Dusche sind für die Dichtungen ungünstiger als ein Tauchgang.
Die Dichtung altert
Die Schutzart gilt für ein fabrikneues, unbeschädigtes Gerät. Klebeverbindungen und Dichtungen ermüden mit den Jahren, ein Sturz kann sie unsichtbar beschädigen, und nach einer Reparatur ist der Schutz nur dann wiederhergestellt, wenn fachgerecht neu verklebt wurde. Genau deshalb schließen praktisch alle Hersteller Wasserschäden von der Garantie aus – IP68 ist als Schutz vor Regen, verschüttetem Getränk und dem Griff ins Waschbecken gedacht, nicht als Freibrief fürs Schwimmbad.Nach dem Kontakt mit Wasser
Gerät abtrocknen, mit klarem Wasser abspülen, falls es salzig oder klebrig war, und vor allem nicht sofort laden: Ein feuchter USB-C-Anschluss kann beim Laden Schaden nehmen. Moderne Handys warnen davor sogar selbst. Der alte Reis-Trick bringt übrigens nichts – einfach an der Luft trocknen lassen.Welche Modelle nach IP68 zertifiziert sind, steht in den technischen Daten im Handyvergleich; besonders robuste Geräte finden Sie unter Outdoor-Handys.
