Die Bildwiederholrate (englisch Refresh Rate) gibt an, wie oft ein Display sein Bild pro Sekunde neu aufbaut. Gemessen wird sie in Hertz (Hz): 60 Hz bedeuten 60 neue Bilder pro Sekunde, 120 Hz entsprechend doppelt so viele.
In Spielen kommt ein zweiter Vorteil hinzu: Eingaben werden früher sichtbar, weil zwischen Fingertipp und Bildaktualisierung weniger Zeit vergeht. Voraussetzung ist allerdings, dass das Spiel überhaupt so viele Bilder pro Sekunde berechnet.
90 Hz: Häufig in der Mittelklasse, bereits deutlich angenehmer als 60 Hz.
120 Hz: Der Standard in der Oberklasse und inzwischen auch in vielen Mittelklassemodellen. Apple vermarktet das unter dem Namen ProMotion.
144 Hz und mehr: Findet sich fast nur in Gaming-Smartphones; der Zugewinn gegenüber 120 Hz ist kaum noch wahrnehmbar.
Die Bildwiederholrate der einzelnen Modelle finden Sie in den technischen Daten im Handyvergleich.
Was bringen mehr Hertz?
Je häufiger das Bild erneuert wird, desto flüssiger wirken Bewegungen. Beim Scrollen durch eine Webseite bleibt der Text lesbar statt zu verwischen, Animationen laufen geschmeidiger, und das Gerät fühlt sich insgesamt schneller an – auch wenn der Prozessor derselbe ist. Der Sprung von 60 auf 120 Hz ist der spürbarste Unterschied, den man an einem Display ohne Datenblatt sofort bemerkt.In Spielen kommt ein zweiter Vorteil hinzu: Eingaben werden früher sichtbar, weil zwischen Fingertipp und Bildaktualisierung weniger Zeit vergeht. Voraussetzung ist allerdings, dass das Spiel überhaupt so viele Bilder pro Sekunde berechnet.
Die üblichen Werte
60 Hz: Der klassische Standard, heute noch in Einsteigergeräten und in den Basis-iPhones.90 Hz: Häufig in der Mittelklasse, bereits deutlich angenehmer als 60 Hz.
120 Hz: Der Standard in der Oberklasse und inzwischen auch in vielen Mittelklassemodellen. Apple vermarktet das unter dem Namen ProMotion.
144 Hz und mehr: Findet sich fast nur in Gaming-Smartphones; der Zugewinn gegenüber 120 Hz ist kaum noch wahrnehmbar.
Was kostet das an Akkulaufzeit?
Ein Display, das doppelt so oft aktualisiert wird, braucht mehr Strom – je nach Gerät und Nutzung sind das ungefähr 5 bis 15 Prozent der Laufzeit. Deshalb setzen gute Geräte auf eine adaptive Bildwiederholrate: Ein LTPO-Panel senkt die Frequenz je nach Inhalt stufenlos ab, etwa auf 10 Hz beim Lesen eines Textes und bis auf 1 Hz beim Always-on-Display, und schaltet nur beim Scrollen auf volle 120 Hz hoch. Wer das nicht hat, kann in den Einstellungen unter "Display → Bildwiederholrate" zwischen "Standard" und "Hoch" wählen und so Laufzeit gegen Geschmeidigkeit tauschen.Nicht verwechseln: Abtastrate
Neben der Bildwiederholrate nennen Hersteller oft eine Touch-Abtastrate (Touch Sampling Rate) von 240 Hz oder mehr. Sie beschreibt, wie oft das Display pro Sekunde nach Fingerberührungen abgefragt wird – ein anderer Wert, der ebenfalls die Reaktionsfreude beeinflusst, aber nichts mit der Bilddarstellung zu tun hat.Die Bildwiederholrate der einzelnen Modelle finden Sie in den technischen Daten im Handyvergleich.
