Die
SIM-Karte (
Subscriber
Identity
Module) ist eine kleine Chipkarte, die man üblicherweise von einem Netzbetreiber oder Provider erhält. Die SIM-Karte steckt man in sein Handy, Smartphone oder Tablet. Mit ihr
identifiziert sich das Mobilgerät gegenüber dem Netzbetreiber.
Ohne SIM-Karte können mit dem Handy oder Smartphone
nur noch Notrufe ausgeführt werden. Es sind dann also keine Anrufe, SMS und auch kein mobiles Internets mehr möglich. Ist man aber mit einem WLAN verbunden, so kann man auch ohne SIM-Karte über WLAN im Internet sein.
Übliche SIM-Karte Größen
Die erste SIM-Karte war noch so groß wie eine Scheckkarte und wird heute
Full-size SIM-Karte genannt. Sie ist aber seit langem nicht mehr in Gebrauch. Im Laufe der Zeit wurden die SIM-Karte immer weiter miniaturisiert. Es gibt noch diese üblichen Größen.
Mini-SIM
Die
Mini-SIM ist quasi die
Standard-SIM-Karte. In vielen älteren oder einfacherern Geräten ist sie durchaus noch üblich. Ihr Markenzeichen ist die abgeknickte Ecke, mit der verhindert wird, dass man die SIM-Karte falsch herum in den SIM-Karten Slot reinsteckt. Die Mini-SIM hat eine
Länge von 25mm und eine
Breite von 15mm.
Micro-SIM
Die
Micro-SIM wurde im Vergleich zur Mini-SIM auf eine
Länge von 15mm und eine
Breite von 12mm verkleinert. Die technische Schaltung ist identisch mit der Mini-SIM, so dass man mit einem Stanzgerät aus einer Mini-SIM eine Micro-SIM Karte machen kann. Als erstes Smartphone verwendete das
iPhone 4 eine Micro-SIM. Heute verwenden noch ganz viele Smartphone eine Micro-SIM, obgleich der Anteil zu Gunsten der Nano-SIM zurückgeht.
Nano-SIM
Derzeit die
kleinste und modernste verwendete SIM-Karte ist die
Nano-SIM. Sie wurde im Vergleich zur Micro-SIM um nochmal
ca. 40% verkleinert, um Platz zu sparen. Am Markt eingeführt wurde die Nano-SIM-Karte im September 2012 mit dem
iPhone 5. Mittlerweile verwenden aber viele insbesondere neuere und hochpreisige Smartphones die Nano-SIM, so z.B. das
iPhone 7. Die Nano-SIM entwickelt sich somit
zum neuen Standard.